Johann Wolfgang von Goethe

17491832 · deutsch

Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) war Dichter, Naturforscher und Staatsmann in Weimar. Zu seinen bekanntesten Werken zählen der Roman 'Die Leiden des jungen Werthers', das Versdrama 'Faust' sowie zahlreiche Gedichte, Dramen und wissenschaftliche Schriften. Er gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der deutschsprachigen Literatur.

18 Zitate

Es ist nicht genug, zu wissen, man muss es auch anwenden; es ist nicht genug, zu wollen, man muss es auch tun.

Johann Wolfgang von GoethePrimärquelle: Wilhelm Meisters Wanderjahre, Aus Makariens Archiv
Permalink

Es irrt der Mensch, so lang er strebt.

Johann Wolfgang von GoethePrimärquelle: Faust. Der Tragödie erster Teil, Vers 317 (Prolog im Himmel, Der Herr)
Permalink

Grau, teurer Freund, ist alle Theorie, und grün des Lebens goldner Baum.

Johann Wolfgang von GoethePrimärquelle: Faust. Der Tragödie erster Teil, Vers 2038–2039 (Studierzimmer II, Mephistopheles zum Schüler)
Permalink

Wer immer strebend sich bemüht, den können wir erlösen.

Johann Wolfgang von GoethePrimärquelle: Faust. Der Tragödie zweiter Teil, Vers 11936–11937 (Bergschluchten, Chor der Engel)
Permalink

Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust, die eine will sich von der andern trennen.

Johann Wolfgang von GoethePrimärquelle: Faust. Der Tragödie erster Teil, Vers 1112–1113 (Vor dem Tor, Faust)
Permalink

Was du ererbt von deinen Vätern hast, erwirb es, um es zu besitzen.

Johann Wolfgang von GoethePrimärquelle: Faust. Der Tragödie erster Teil, Vers 682–683 (Nacht, Faust)
Permalink

Über allen Gipfeln ist Ruh, in allen Wipfeln spürest du kaum einen Hauch; die Vögelein schweigen im Walde. Warte nur, balde ruhest du auch.

Johann Wolfgang von GoethePrimärquelle: Wandrers Nachtlied (Ein Gleiches), Gedicht, 1780
Permalink

Edel sei der Mensch, hilfreich und gut!

Johann Wolfgang von GoethePrimärquelle: Das Göttliche, Gedicht, 1783
Permalink

Ein unnütz Leben ist ein früher Tod.

Johann Wolfgang von GoethePrimärquelle: Iphigenie auf Tauris, I. Akt, 2. Szene (Iphigenie zu Arkas)
Permalink

Es bildet ein Talent sich in der Stille, sich ein Charakter in dem Strom der Welt.

Johann Wolfgang von GoethePrimärquelle: Torquato Tasso, I. Akt, 2. Szene
Permalink

Alles in der Welt läßt sich ertragen, nur nicht eine Reihe von schönen Tagen.

Johann Wolfgang von GoethePrimärquelle: Gedichte (Ausgabe letzter Hand, 1827), Abteilung „Sprichwörtlich“
Permalink

Wenn wir die Menschen nur nehmen, wie sie sind, so machen wir sie schlechter; wenn wir sie behandeln, als wären sie, was sie sein sollten, so bringen wir sie dahin, wohin sie zu bringen sind.

Johann Wolfgang von GoethePrimärquelle: Wilhelm Meisters Lehrjahre, Buch VIII, Kapitel 4 (Lothario über Natalie)
Permalink

Alles Vergängliche ist nur ein Gleichnis.

Johann Wolfgang von GoethePrimärquelle: Faust. Der Tragödie zweiter Teil, Vers 12104 (Bergschluchten, Chorus Mysticus)
Permalink

Hier sitz ich, forme Menschen nach meinem Bilde, ein Geschlecht, das mir gleich sei.

Johann Wolfgang von GoethePrimärquelle: Prometheus, Gedicht, entstanden 1772–1774
Permalink

Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben, der täglich sie erobern muss.

Johann Wolfgang von GoethePrimärquelle: Faust. Der Tragödie zweiter Teil, 5. Akt, „Großer Vorhof des Palasts“ (Faust)
Permalink

Freudvoll und leidvoll, gedankenvoll sein; langen und bangen in schwebender Pein; himmelhoch jauchzend, zum Tode betrübt; glücklich allein ist die Seele, die liebt.

Johann Wolfgang von GoethePrimärquelle: Egmont, III. Akt, 2. Szene (Klärchens Lied)
Permalink

Nur wer die Sehnsucht kennt, weiß, was ich leide!

Johann Wolfgang von GoethePrimärquelle: Wilhelm Meisters Lehrjahre, Buch IV, Kapitel 11 (Mignons Lied)
Permalink

Vom Vater hab ich die Statur, / Des Lebens ernstes Führen, / Von Mütterchen die Frohnatur / Und Lust zu fabulieren.

Johann Wolfgang von GoethePrimärquelle: Zahme Xenien, Buch VI
Permalink

Mehr entdecken