Es ist nicht genug, zu wissen, man muss es auch anwenden; es ist nicht genug, zu wollen, man muss es auch tun.
Johann Wolfgang von Goethe
1749–1832 · deutsch
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) war Dichter, Naturforscher und Staatsmann in Weimar. Zu seinen bekanntesten Werken zählen der Roman 'Die Leiden des jungen Werthers', das Versdrama 'Faust' sowie zahlreiche Gedichte, Dramen und wissenschaftliche Schriften. Er gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der deutschsprachigen Literatur.
18 Zitate
Es irrt der Mensch, so lang er strebt.
Grau, teurer Freund, ist alle Theorie, und grün des Lebens goldner Baum.
Wer immer strebend sich bemüht, den können wir erlösen.
Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust, die eine will sich von der andern trennen.
Was du ererbt von deinen Vätern hast, erwirb es, um es zu besitzen.
Über allen Gipfeln ist Ruh, in allen Wipfeln spürest du kaum einen Hauch; die Vögelein schweigen im Walde. Warte nur, balde ruhest du auch.
Edel sei der Mensch, hilfreich und gut!
Ein unnütz Leben ist ein früher Tod.
Es bildet ein Talent sich in der Stille, sich ein Charakter in dem Strom der Welt.
Alles in der Welt läßt sich ertragen, nur nicht eine Reihe von schönen Tagen.
Wenn wir die Menschen nur nehmen, wie sie sind, so machen wir sie schlechter; wenn wir sie behandeln, als wären sie, was sie sein sollten, so bringen wir sie dahin, wohin sie zu bringen sind.
Alles Vergängliche ist nur ein Gleichnis.
Hier sitz ich, forme Menschen nach meinem Bilde, ein Geschlecht, das mir gleich sei.
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben, der täglich sie erobern muss.
Freudvoll und leidvoll, gedankenvoll sein; langen und bangen in schwebender Pein; himmelhoch jauchzend, zum Tode betrübt; glücklich allein ist die Seele, die liebt.
Nur wer die Sehnsucht kennt, weiß, was ich leide!
Vom Vater hab ich die Statur, / Des Lebens ernstes Führen, / Von Mütterchen die Frohnatur / Und Lust zu fabulieren.