Zitate über Freiheit

34 geprüfte Zitate zu diesem Thema.

Autoritätsdusel ist der größte Feind der Wahrheit.

Albert EinsteinPrimärquelle: Brief an Jost Winteler, 8. Juli 1901; The Collected Papers of Albert Einstein, Vol. 1 (1987)
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So großes Kleinod, einmal sein statt gelten!

Annette von Droste-HülshoffPrimärquelle: An ***, Vers 6, in: Gedichte, Cotta, Stuttgart/Tübingen 1844, S. 165
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Wär ich ein Mann doch mindestens nur, so würde der Himmel mir raten;

Annette von Droste-HülshoffPrimärquelle: Am Thurme (1842), in: Gedichte, Cotta, Stuttgart/Tübingen 1844, S. 93
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Wer wesentliche Freiheit aufgeben würde, um ein wenig vorübergehende Sicherheit zu erkaufen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.

Original (en): “Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety. · eigene Übersetzung

Benjamin FranklinPrimärquelle: Pennsylvania Assembly, Antwort an Gouverneur Robert Hunter Morris, 11. November 1755
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Lass los, was vergangen ist, lass los, was kommen wird, lass los, was jetzt ist, und gehe hinüber ans andere Ufer des Daseins.

BuddhaPrimärquelle: Dhammapada, Vers 348
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Das Wohl des Volkes soll oberstes Gesetz sein.

Original (la): “Salus populi suprema lex esto. · eigene Übersetzung

Marcus Tullius CiceroPrimärquelle: De Legibus, Buch III, 3
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Mitten in den Waffen schweigen die Gesetze.

Original (la): “Silent enim leges inter arma. · eigene Übersetzung

Marcus Tullius CiceroPrimärquelle: Pro Milone, IV, 11
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Alle Menschen zerfallen, wie zu allen Zeiten so auch jetzt noch, in Sklaven und Freie; denn wer von seinem Tage nicht zwei Drittel für sich hat, ist ein Sklave, er sei übrigens wer er wolle: Staatsmann, Kaufmann, Beamter, Gelehrter.

Friedrich NietzschePrimärquelle: Menschliches, Allzumenschliches, Erster Band, Fünftes Hauptstück, Aphorismus 283
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Seht, ich lehre euch den Übermenschen! Der Übermensch ist der Sinn der Erde.

Friedrich NietzschePrimärquelle: Also sprach Zarathustra, Zarathustras Vorrede, 3
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Der Starke ist am mächtigsten allein.

Friedrich SchillerPrimärquelle: Wilhelm Tell, 1. Akt, 3. Szene
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Der Mensch ist frei geschaffen, ist frei, und würd' er in Ketten geboren.

Friedrich SchillerPrimärquelle: Die Worte des Glaubens
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Freiheit ist nur in dem Reich der Träume, und das Schöne blüht nur im Gesang.

Friedrich SchillerPrimärquelle: Der Antritt des neuen Jahrhunderts
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Hier sitz ich, forme Menschen nach meinem Bilde, ein Geschlecht, das mir gleich sei.

Johann Wolfgang von GoethePrimärquelle: Prometheus, Gedicht, entstanden 1772–1774
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Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben, der täglich sie erobern muss.

Johann Wolfgang von GoethePrimärquelle: Faust. Der Tragödie zweiter Teil, 5. Akt, „Großer Vorhof des Palasts“ (Faust)
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Denk ich an Deutschland in der Nacht, / Dann bin ich um den Schlaf gebracht.

Heinrich HeinePrimärquelle: Zeitgedichte, Nr. 24 „Nachtgedanken“, 1. Strophe (1844)
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Das war ein Vorspiel nur; dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.

Heinrich HeinePrimärquelle: Almansor. Eine Tragödie, Vers 243f. (entstanden 1821/22, veröffentlicht 1823)
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Ein neues Lied, ein besseres Lied, / O Freunde, will ich Euch dichten!

Heinrich HeinePrimärquelle: Deutschland. Ein Wintermährchen, Caput I, Strophe 8 (1844)
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Was sich beugt, bleibt heil; was krumm ist, wird gerade; was leer ist, wird voll. Der Weise drängt sich nicht in den Vordergrund – darum leuchtet er.

Original (zh): “曲則全,枉則直,窪則盈。... 不自見,故明。 · eigene Übersetzung

LaotsePrimärquelle: Daodejing, Kapitel 22
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Es steht in deiner Macht, dich, wann immer du willst, in dich selbst zurückzuziehen. Nirgends findet ein Mensch eine ruhigere, ungestörtere Zuflucht als in der eigenen Seele.

Marc AurelPrimärquelle: Selbstbetrachtungen, Buch IV, 3
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Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit.

Marie von Ebner-EschenbachPrimärquelle: Aphorismen (Berlin: Paetel, 1893), S. 84
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Also gut, dann geh ich eben zur Hölle. – Und zerriss ihn.

Original (en): “All right, then, I'll go to hell. – And tore it up. · eigene Übersetzung

Mark TwainPrimärquelle: Adventures of Huckleberry Finn, Kapitel 31
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Es wäre nicht gut, wenn wir alle gleich dächten; erst die Meinungsverschiedenheit macht das Pferderennen spannend.

Original (en): “It were not best that we should all think alike; it is difference of opinion that makes horse-races. · eigene Übersetzung

Mark TwainPrimärquelle: Pudd'nhead Wilson's Calendar, Epigraph zu Kapitel 19, in: The Tragedy of Pudd'nhead Wilson, 1894
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Glücklich jenes Zeitalter und jene glücklichen Jahrhunderte, denen die Alten den Namen der goldenen gaben – nicht weil in ihnen das Gold, das man in unserem eisernen Zeitalter so hoch schätzt, mühelos zu gewinnen war, sondern weil die Menschen, die damals lebten, diese beiden Worte nicht kannten: Dein und Mein.

Original (es): “Dichosa edad y siglos dichosos aquellos a quien los antiguos pusieron nombre de dorados, y no porque en ellos el oro, que en esta nuestra edad de hierro tanto se estima, se alcanzase en aquella venturosa sin fatiga alguna, sino porque entonces los que en ella vivían ignoraban estas dos palabras de tuyo y mío. · eigene Übersetzung

Miguel de CervantesPrimärquelle: Don Quijote, Teil I, Kapitel 11
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Frei bin ich geboren, und um frei leben zu können, wählte ich die Einsamkeit der Felder.

Original (es): “Yo nací libre, y para poder vivir libre escogí la soledad de los campos. · eigene Übersetzung

Miguel de CervantesPrimärquelle: Don Quijote, Teil I, Kapitel 14 (Marcelas Rede)
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Denn es scheint mir ein hartes Unrecht, jene zu Sklaven zu machen, die Gott und die Natur frei geschaffen haben.

Original (es): “porque me parece duro caso hacer esclavos a los que Dios y naturaleza hizo libres · eigene Übersetzung

Miguel de CervantesPrimärquelle: Don Quijote, Teil I, Kapitel 22
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Die Freiheit, Sancho, ist eine der kostbarsten Gaben, die der Himmel den Menschen gegeben hat; mit ihr können sich die Schätze nicht messen, welche die Erde birgt und das Meer verbirgt; für die Freiheit ebenso wie für die Ehre kann und muss man das Leben wagen, während die Gefangenschaft im Gegenteil das größte Übel ist, das den Menschen widerfahren kann.

Original (es): “La libertad, Sancho, es uno de los más preciosos dones que a los hombres dieron los cielos; con ella no pueden igualarse los tesoros que encierra la tierra ni el mar encubre; por la libertad así como por la honra se puede y debe aventurar la vida, y, por el contrario, el cautiverio es el mayor mal que puede venir a los hombres. · eigene Übersetzung

Miguel de CervantesPrimärquelle: Don Quijote, Teil II, Kapitel 58
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Der einzige Weg, eine Versuchung loszuwerden, besteht darin, ihr nachzugeben.

Original (en): “The only way to get rid of a temptation is to yield to it. · eigene Übersetzung

Oscar WildePrimärquelle: The Picture of Dorian Gray, Kapitel 2 (Lord Henry)
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Zu leben ist das Seltenste auf der Welt. Die meisten Menschen existieren nur, mehr nicht.

Original (en): “To live is the rarest thing in the world. Most people exist, that is all. · eigene Übersetzung

Oscar WildePrimärquelle: The Soul of Man Under Socialism, 1891
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Sei allem Abschied voran, als wäre er hinter dir, wie der Winter, der eben geht.

Rainer Maria RilkePrimärquelle: Die Sonette an Orpheus, Zweiter Teil, Sonett XIII (1922)
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Was not tut, ist doch nur dieses: Einsamkeit, große innere Einsamkeit.

Rainer Maria RilkePrimärquelle: Briefe an einen jungen Dichter, 6. Brief, Rom, 23. Dezember 1903
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Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe so müd geworden, daß er nichts mehr hält. Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe und hinter tausend Stäben keine Welt.

Rainer Maria RilkePrimärquelle: Gedicht „Der Panther“, aus: Neue Gedichte (1902/1903)
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Frei, aber nicht frech, das ist so mein Satz.

Theodor FontanePrimärquelle: Der Stechlin, 6. Kapitel
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Der Mensch ist frei in dem Augenblick, in dem er es sein will.

Original (fr): “L'homme est libre au moment qu'il veut l'être. · eigene Übersetzung

VoltairePrimärquelle: Brutus, Akt II, Szene 1, 1730
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Wer das Recht hat, dich zum Widersinnigen zu machen, hat auch das Recht, dich zum Ungerechten zu machen.

Original (fr): “Qui est en droit de vous rendre absurde est en droit de vous rendre injuste. · eigene Übersetzung

VoltairePrimärquelle: Questions sur les miracles, 1765
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