Albert Einstein

18791955 · deutsch-US-amerikanisch

Albert Einstein (1879–1955) war ein deutsch-US-amerikanischer theoretischer Physiker, der mit der Relativitätstheorie die moderne Physik grundlegend veränderte. 1921 erhielt er den Nobelpreis für Physik. Ab 1933 emigrierte er vor dem NS-Regime in die USA und wirkte bis zu seinem Tod am Institute for Advanced Study in Princeton.

11 Zitate

Das Schönste und Tiefste, was der Mensch erleben kann, ist das Gefühl des Geheimnisvollen.

Albert EinsteinPrimärquelle: "Mein Glaubensbekenntnis", Manuskript/Rundfunkaufnahme für die Deutsche Liga für Menschenrechte, Caputh, Herbst 1932 (Einstein Archives)
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Ich glaube an Spinozas Gott, der sich in der gesetzlichen Harmonie des Seienden offenbart, nicht an einen Gott, der sich mit Schicksalen und Handlungen der Menschen abgibt.

Albert EinsteinPrimärquelle: Antworttelegramm an Rabbi Herbert S. Goldstein, 24. April 1929; veröffentlicht in The New York Times, 25. April 1929
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Beim Menschen ist es wie beim Velo: Nur wenn er fährt, kann er bequem die Balance halten.

Albert EinsteinPrimärquelle: Brief an Sohn Eduard Einstein, 5. Februar 1930 (Einstein Archives, Dokument 75-990)
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Autoritätsdusel ist der größte Feind der Wahrheit.

Albert EinsteinPrimärquelle: Brief an Jost Winteler, 8. Juli 1901; The Collected Papers of Albert Einstein, Vol. 1 (1987)
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Raffiniert ist der Herrgott, aber boshaft ist er nicht.

Albert EinsteinQuelle: Mündliche Bemerkung gegenüber Prof. Oscar Veblen, Princeton, Mai 1921; zeitgenössisch dokumentiert in "Professor Einstein's Visit to the United States", The Scientific Monthly 12:5 (1921), S. 483; auch bei R. W. Clark, "Einstein: The Life and Times" (1973), Kap. 14
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Die Natur zeigt uns vom Löwen zwar nur den Schwanz. Aber es ist mir unzweifelhaft, dass der Löwe dazugehört, wenn er sich auch wegen seiner ungeheuren Dimensionen dem Blick nicht unmittelbar offenbaren kann.

Albert EinsteinPrimärquelle: Brief an Heinrich Zangger, 10. März 1914; The Collected Papers of Albert Einstein, Vol. 5 (The Swiss Years: Correspondence, 1902–1914)
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Große Geister sind schon immer auf heftigen Widerstand mittelmäßiger Köpfe gestoßen. Der mittelmäßige Geist ist unfähig, den Menschen zu verstehen, der sich weigert, sich blind althergebrachten Vorurteilen zu beugen, und der stattdessen seine Meinung mutig und ehrlich äußert.

Original (en): “Great spirits have always encountered violent opposition from mediocre minds. The mediocre mind is incapable of understanding the man who refuses to bow blindly to conventional prejudices and chooses instead to express his opinions courageously and honestly. · eigene Übersetzung

Albert EinsteinPrimärquelle: Brief an Morris Raphael Cohen, 19. März 1940 (Verteidigung der Berufung Bertrand Russells an das City College of New York)
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Wichtig ist, nicht aufzuhören zu fragen. Die Neugier hat ihre eigene Daseinsberechtigung.

Original (en): “The important thing is not to stop questioning. Curiosity has its own reason for existence. · eigene Übersetzung

Albert EinsteinPrimärquelle: Interview mit William Miller, LIFE Magazine, 2. Mai 1955, "Old Man's Advice to Youth: 'Never Lose a Holy Curiosity'", S. 64
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Fantasie ist wichtiger als Wissen. Denn Wissen ist begrenzt, während die Fantasie die ganze Welt umfasst, den Fortschritt anregt und der Entwicklung Leben einhaucht.

Original (en): “Imagination is more important than knowledge. For knowledge is limited, whereas imagination embraces the entire world, stimulating progress, giving birth to evolution. · eigene Übersetzung

Albert EinsteinPrimärquelle: George Sylvester Viereck, "What Life Means to Einstein", The Saturday Evening Post, 26. Oktober 1929
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Ein glücklicher Mensch ist mit der Gegenwart zu zufrieden, um sich zu sehr um die Zukunft zu sorgen.

Original (fr): “Un homme heureux est trop content du présent pour trop se soucier de l'avenir. · eigene Übersetzung

Albert EinsteinPrimärquelle: Maturitätsaufsatz "Mes Projets d'Avenir" ("Meine Zukunftspläne"), Aarau, 18. September 1896; The Collected Papers of Albert Einstein, Vol. 1, Dok. 22
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Wissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Wissenschaft ist blind.

Original (en): “Science without religion is lame, religion without science is blind. · eigene Übersetzung

Albert EinsteinPrimärquelle: Essay "Science and Religion", vorbereitet für die Conference on Science, Philosophy and Religion in Their Relation to the Democratic Way of Life, New York, September 1940; veröffentlicht in Nature, Bd. 146 (1940), S. 605–607
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