Zitate über Liebe

43 geprüfte Zitate zu diesem Thema.

Wo man am meisten fühlt, weiß man nicht viel zu sagen.

Annette von Droste-HülshoffPrimärquelle: An meine Mutter, letzter Vers, in: Letzte Gaben. Nachgelassene Blätter, hrsg. Levin Schücking, Hannover 1860, S. 115
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Kann ich ein Herz vorm Brechen bewahren, werde ich nicht umsonst gelebt haben; kann ich einem Leben den Schmerz lindern, oder eine Pein kühlen, oder einem hinfälligen Rotkehlchen helfen zurück in sein Nest, werde ich nicht umsonst gelebt haben.

Original (en): “If I can stop one heart from breaking, I shall not live in vain; If I can ease one life the aching, Or cool one pain, Or help one fainting robin Unto his nest again, I shall not live in vain. · eigene Übersetzung

Emily DickinsonPrimärquelle: Gedicht J919 / Fr982, Section VI, veröffentlicht in Poems: Series One (1890)
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Mein Fluss läuft zu dir: blaues Meer, willst du mich willkommen heißen? Mein Fluss wartet auf Antwort. Oh Meer, blicke gnädig! Ich will dir Bäche bringen aus verborgenen Winkeln, — sag, Meer, nimm mich!

Original (en): “My river runs to thee: Blue sea, wilt welcome me? My river waits reply. Oh sea, look graciously! I'll fetch thee brooks From spotted nooks,— Say, sea, take me! · eigene Übersetzung

Emily DickinsonPrimärquelle: Gedicht J162, veröffentlicht als "The Outlet", Section XI, in Poems: Series One (1890)
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Was aus Liebe getan wird, geschieht immer jenseits von Gut und Böse.

Friedrich NietzschePrimärquelle: Jenseits von Gut und Böse, Viertes Hauptstück, Aphorismus 153
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Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob sich das Herz zum Herzen findet! Der Wahn ist kurz, die Reu ist lang.

Friedrich SchillerPrimärquelle: Das Lied von der Glocke
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Freudvoll und leidvoll, gedankenvoll sein; langen und bangen in schwebender Pein; himmelhoch jauchzend, zum Tode betrübt; glücklich allein ist die Seele, die liebt.

Johann Wolfgang von GoethePrimärquelle: Egmont, III. Akt, 2. Szene (Klärchens Lied)
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Nur wer die Sehnsucht kennt, weiß, was ich leide!

Johann Wolfgang von GoethePrimärquelle: Wilhelm Meisters Lehrjahre, Buch IV, Kapitel 11 (Mignons Lied)
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Ich weiß nicht, was soll es bedeuten, / Daß ich so traurig bin;

Heinrich HeinePrimärquelle: Buch der Lieder, Die Heimkehr, Nr. II („Die Lore-Ley“; 1827, Gedicht entstanden 1824)
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Du bist wie eine Blume, / So hold und schön und rein;

Heinrich HeinePrimärquelle: Buch der Lieder, Die Heimkehr, Nr. XLVII (1827)
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Im wunderschönen Monat Mai, / Als alle Knospen sprangen, / Da ist in meinem Herzen / Die Liebe aufgegangen.

Heinrich HeinePrimärquelle: Buch der Lieder, Lyrisches Intermezzo, Nr. I (1827)
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Auf Flügeln des Gesanges, / Herzliebchen, trag ich dich fort, / Fort nach den Fluren des Ganges, / Dort weiß ich den schönsten Ort.

Heinrich HeinePrimärquelle: Buch der Lieder, Lyrisches Intermezzo, Nr. IX (1827)
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Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, dass ein unverheirateter Mann, der ein ansehnliches Vermögen besitzt, notwendig eine Frau haben muss.

Original (en): “"It is a truth universally acknowledged, that a single man in possession of a good fortune, must be in want of a wife." · eigene Übersetzung

Jane AustenPrimärquelle: Pride and Prejudice, Kapitel I (Eröffnungssatz)
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Ich könnte ihm seinen Stolz leicht verzeihen, hätte er nicht meinen eigenen verletzt.

Original (en): “"I could easily forgive his pride, if he had not mortified mine." · eigene Übersetzung

Jane AustenPrimärquelle: Pride and Prejudice, Kapitel V (Elizabeth Bennet)
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Glück in der Ehe ist ganz und gar eine Frage des Zufalls.

Original (en): “"Happiness in marriage is entirely a matter of chance." · eigene Übersetzung

Jane AustenPrimärquelle: Pride and Prejudice, Kapitel VI (Charlotte Lucas)
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Die Vorstellungskraft einer Dame ist sehr rasch; sie springt von Bewunderung zu Liebe, von Liebe zur Ehe – in einem einzigen Augenblick.

Original (en): “"A lady's imagination is very rapid; it jumps from admiration to love, from love to matrimony, in a moment." · eigene Übersetzung

Jane AustenPrimärquelle: Pride and Prejudice, Kapitel VI (Mr. Darcy)
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Mama, je mehr ich von der Welt sehe, desto mehr bin ich überzeugt, dass ich niemals einen Mann finden werde, den ich wirklich lieben kann. Ich verlange so viel!

Original (en): “"Mama, the more I know of the world, the more am I convinced that I shall never see a man whom I can really love. I require so much!" · eigene Übersetzung

Jane AustenPrimärquelle: Sense and Sensibility, Kapitel III (Marianne Dashwood)
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Was du selbst nicht wünschst, das füge auch anderen nicht zu.

Original (zh): “己所不欲,勿施於人。 · eigene Übersetzung

KonfuziusPrimärquelle: Lunyu (Gespräche des Konfuzius), Buch 15 (Wei Ling Gong), Kapitel 24 (Antwort auf Zigongs Frage nach einem lebenslangen Leitwort)
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Mein Mann und ich waren durch unsere Zuneigung und unsere gemeinsame Arbeit so eng miteinander verbunden, dass wir fast unsere ganze Zeit zusammen verbrachten.

Original (en): “My husband and I were so closely united by our affection and our common work that we passed nearly all of our time together. · eigene Übersetzung

Marie CuriePrimärquelle: Autobiographical Notes, Kapitel II, Anhang zu: Pierre Curie (engl. Ausgabe, Kellogg 1923); franz. Original nicht auffindbar
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Die Liebe hat nicht nur Rechte, sie hat auch immer recht.

Marie von Ebner-EschenbachPrimärquelle: Aphorismen (Berlin: Paetel, 1893), S. 15
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Dafür bleibt keine Zeit, so kurz ist das Leben – für Zank, Entschuldigungen, Groll, Abrechnungen. Es bleibt nur Zeit zum Lieben, und auch dafür, sozusagen, nur ein einziger Augenblick.

Original (en): “There isn't time, so brief is life, for bickerings, apologies, heartburnings, callings to account. There is only time for loving, and but an instant, so to speak, for that. · eigene Übersetzung

Mark TwainPrimärquelle: Brief an Clara Spaulding, 20. August 1886
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Frei bin ich geboren, und um frei leben zu können, wählte ich die Einsamkeit der Felder.

Original (es): “Yo nací libre, y para poder vivir libre escogí la soledad de los campos. · eigene Übersetzung

Miguel de CervantesPrimärquelle: Don Quijote, Teil I, Kapitel 14 (Marcelas Rede)
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Das Buch des Lebens beginnt mit einem Mann und einer Frau in einem Garten. – Und es endet mit der Offenbarung.

Original (en): “The Book of Life begins with a man and a woman in a garden. – It ends with Revelations. · eigene Übersetzung

Oscar WildePrimärquelle: A Woman of No Importance, Akt I (Lord Illingworth und Mrs. Allonby)
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Kinder lieben ihre Eltern zunächst; nach einiger Zeit richten sie über sie; selten, wenn überhaupt, verzeihen sie ihnen.

Original (en): “Children begin by loving their parents; after a time they judge them; rarely, if ever, do they forgive them. · eigene Übersetzung

Oscar WildePrimärquelle: A Woman of No Importance, Akt II (Lord Illingworth)
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Und doch tötet jeder Mann das, was er liebt

Original (en): “Yet each man kills the thing he loves · eigene Übersetzung

Oscar WildePrimärquelle: The Ballad of Reading Gaol, Teil I, Strophe 7, 1898
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Das Schrecklichste daran ist nicht, dass es einem das Herz bricht – Herzen sind dazu gemacht, gebrochen zu werden –, sondern dass es das Herz zu Stein werden lässt.

Original (en): “The most terrible thing about it is not that it breaks one's heart—hearts are made to be broken—but that it turns one's heart to stone. · eigene Übersetzung

Oscar WildePrimärquelle: De Profundis (verfasst 1897, veröffentlicht 1905)
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Auch zu lieben ist gut: denn Liebe ist schwer. Liebhaben von Mensch zu Mensch: das ist vielleicht das Schwerste, was uns aufgegeben ist, das Äußerste, die letzte Probe und Prüfung, die Arbeit, für die alle andere Arbeit nur Vorbereitung ist.

Rainer Maria RilkePrimärquelle: Briefe an einen jungen Dichter, 7. Brief, Rom, 14. Mai 1904
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Die Liebe ist, kurz gesagt, das Verlangen, dass einem das Gute für immer gehöre.

SokratesPrimärquelle: Platon, Symposion 206a (Diotimas Lehre, von Sokrates berichtet)
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Die Liebe lebt nicht von totgeschossenen Dzialinskis, vielleicht gerade davon am wenigsten, sie lebt von liebenswürdigen Kleinigkeiten.

Theodor FontanePrimärquelle: Cécile, 23. Kapitel
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Wer je gelebt in Liebesarmen, Der kann im Leben nie verarmen.

Theodor StormPrimärquelle: Wer je gelebt in Liebesarmen, in: Gedichte, Schwers'sche Buchhandlung, Kiel 1852, S. 39
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Das höchste Glück des Lebens ist die Gewissheit, geliebt zu werden – geliebt um seiner selbst willen, oder besser gesagt, geliebt trotz seiner selbst.

Original (fr): “Le suprême bonheur de la vie, c'est la conviction qu'on est aimé ; aimé pour soi-même, disons mieux, aimé malgré soi-même. · eigene Übersetzung

Victor HugoPrimärquelle: Les Misérables, Teil I, Buch 5, Kapitel 4 ('M. Madeleine en deuil')
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Das Schönste aber hier auf Erden / ist lieben und geliebt zu werden.

Wilhelm BuschPrimärquelle: Schein und Sein (1909), Gedicht 'Frühlingslied'
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Was ist schon ein Name? Was wir eine Rose nennen, würde unter jedem anderen Namen ebenso süß duften.

Original (en): “What's in a name? That which we call a rose By any other name would smell as sweet. · eigene Übersetzung

William ShakespearePrimärquelle: Romeo and Juliet, Akt II, Szene 2
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Abschiednehmen ist ein so süßer Schmerz, dass ich bis zum Morgen immer wieder gute Nacht sagen möchte.

Original (en): “Parting is such sweet sorrow, That I shall say good night till it be morrow. · eigene Übersetzung

William ShakespearePrimärquelle: Romeo and Juliet, Akt II, Szene 2
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Der Lauf wahrer Liebe verlief noch nie ohne Hindernisse.

Original (en): “The course of true love never did run smooth. · eigene Übersetzung

William ShakespearePrimärquelle: A Midsummer Night's Dream, Akt I, Szene 1
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Wenn Musik die Nahrung der Liebe ist, spielt weiter; gebt mir davon im Übermaß, auf dass die Lust daran sich sattesse und so vergehe.

Original (en): “If music be the food of love, play on; Give me excess of it, that, surfeiting, The appetite may sicken, and so die. · eigene Übersetzung

William ShakespearePrimärquelle: Twelfth Night, Akt I, Szene 1
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Seufzt nicht mehr, ihr Frauen, seufzt nicht mehr, Männer waren stets Betrüger, ein Fuß im Meer, der andere an Land, treu blieben sie nie einer Sache allein.

Original (en): “Sigh no more, ladies, sigh no more, Men were deceivers ever, One foot in sea and one on shore, To one thing constant never. · eigene Übersetzung

William ShakespearePrimärquelle: Much Ado About Nothing, Akt II, Szene 3
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Soll ich dich einem Sommertag vergleichen? Du bist lieblicher und maßvoller als er: Raue Winde schütteln die zarten Knospen des Mai, und der Sommer hat nur allzu kurzen Bestand.

Original (en): “Shall I compare thee to a summer's day? Thou art more lovely and more temperate: Rough winds do shake the darling buds of May, And summer's lease hath all too short a date. · eigene Übersetzung

William ShakespearePrimärquelle: Sonett 18
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Lasst mich der Verbindung wahrer Seelen keine Hindernisse zugestehen. Liebe ist nicht Liebe, wenn sie sich wandelt, sobald sie Wandel findet, oder weicht, sobald der andere weicht.

Original (en): “Let me not to the marriage of true minds Admit impediments. Love is not love Which alters when it alteration finds, Or bends with the remover to remove. · eigene Übersetzung

William ShakespearePrimärquelle: Sonett 116
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Liebe geht durch den Magen.

Unbekannt (Volksweisheit)
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Gegensätze ziehen sich an.

Unbekannt (Volksweisheit)
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Alte Liebe rostet nicht.

Unbekannt (Volksweisheit)
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Was sich liebt, das neckt sich.

Unbekannt (Volksweisheit)
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Aus den Augen, aus dem Sinn.

Unbekannt (Volksweisheit)
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