Theodor Storm

18171888 · deutsch

Deutscher Dichter und Novellist aus Husum, bedeutender Vertreter des poetischen Realismus (u.a. 'Immensee', 'Der Schimmelreiter').

11 Zitate

Der Eine fragt: was kommt danach? Der Andre fragt nur: ist es recht?

Theodor StormPrimärquelle: Sprüche, in: Gesammelte Schriften, Band 1, 2. Auflage, Westermann, Braunschweig 1872, S. 148
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Der Nebel steigt, es fällt das Laub; Schenk ein den Wein, den holden!

Theodor StormPrimärquelle: Oktoberlied (1848), in: Sämtliche Werke in vier Bänden, Band 1, 4. Auflage, Aufbau, Berlin und Weimar 1978, S. 109
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Der Sperling gleicht dem Menschen, an sich ist er ohne Wert.

Theodor StormPrimärquelle: Eine Halligfahrt, in: Sämtliche Werke in vier Bänden, Band 2, Aufbau, Berlin und Weimar 1967, S. 299
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Ein Blatt aus sommerlichen Tagen, Ich nahm es so im Wandern mit.

Theodor StormPrimärquelle: Ein grünes Blatt, in: Sämtliche Werke in vier Bänden, Band 1, 4. Auflage, Aufbau, Berlin und Weimar 1978, S. 117
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Ein Punkt nur ist es, kaum ein Schmerz.

Theodor StormPrimärquelle: Beginn des Endes, in: Sämtliche Werke in vier Bänden, Band 1, 4. Auflage, Aufbau, Berlin und Weimar 1978, S. 184
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Halte fest: du hast vom Leben Doch am Ende nur dich selber.

Theodor StormPrimärquelle: Für meine Söhne, in: Dichterstimmen der Gegenwart, hrsg. von Karl Weller, Verlag Heinrich Hübner, Leipzig 1856, S. 461
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Kein Klang der aufgeregten Zeit Drang noch in diese Einsamkeit.

Theodor StormPrimärquelle: Abseits, in: Gedichte, Schwers'sche Buchhandlung, Kiel 1852, S. 4
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Über die Heide hallet mein Schritt; Dumpf aus der Erde wandert es mit.

Theodor StormPrimärquelle: Über die Heide, in: Sämtliche Werke in vier Bänden, Band 1, 4. Auflage, Aufbau, Berlin und Weimar 1978, S. 109
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Von drauß' vom Walde komm ich her; Ich muß euch sagen, es weihnachtet sehr!

Theodor StormPrimärquelle: Knecht Ruprecht (1862), in: Gedichte, 8. Auflage, Verlag von Gebrüder Paetel, Berlin 1889, S. 144
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Wer je gelebt in Liebesarmen, Der kann im Leben nie verarmen.

Theodor StormPrimärquelle: Wer je gelebt in Liebesarmen, in: Gedichte, Schwers'sche Buchhandlung, Kiel 1852, S. 39
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Dann rückte er auch den Stuhl zum Tische, nahm eins der aufgeschlagenen Bücher, und vertiefte sich in Studien, an denen er einst die Kraft seiner Jugend geübt hatte.

Theodor StormPrimärquelle: Immensee (Novelle, 1849/1851), Schlusskapitel 'Der Alte'
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