Der Eine fragt: was kommt danach? Der Andre fragt nur: ist es recht?
Theodor Storm
1817–1888 · deutsch
Deutscher Dichter und Novellist aus Husum, bedeutender Vertreter des poetischen Realismus (u.a. 'Immensee', 'Der Schimmelreiter').
11 Zitate
Der Nebel steigt, es fällt das Laub; Schenk ein den Wein, den holden!
Der Sperling gleicht dem Menschen, an sich ist er ohne Wert.
Ein Blatt aus sommerlichen Tagen, Ich nahm es so im Wandern mit.
Ein Punkt nur ist es, kaum ein Schmerz.
Halte fest: du hast vom Leben Doch am Ende nur dich selber.
Kein Klang der aufgeregten Zeit Drang noch in diese Einsamkeit.
Über die Heide hallet mein Schritt; Dumpf aus der Erde wandert es mit.
Von drauß' vom Walde komm ich her; Ich muß euch sagen, es weihnachtet sehr!
Wer je gelebt in Liebesarmen, Der kann im Leben nie verarmen.
Dann rückte er auch den Stuhl zum Tische, nahm eins der aufgeschlagenen Bücher, und vertiefte sich in Studien, an denen er einst die Kraft seiner Jugend geübt hatte.