Raffiniert ist der Herrgott, aber boshaft ist er nicht.
Zitate über Natur
33 geprüfte Zitate zu diesem Thema.
Die Natur zeigt uns vom Löwen zwar nur den Schwanz. Aber es ist mir unzweifelhaft, dass der Löwe dazugehört, wenn er sich auch wegen seiner ungeheuren Dimensionen dem Blick nicht unmittelbar offenbaren kann.
O, schaurig ist's, übers Moor zu gehn, wenn es wimmelt vom Haiderauche.
Wie stehst du doch so dürr und kahl, die trocknen Adern leer, o Feigenbaum! Ein Totenkranz von Blättern fahl hängt rasselnd um dich her, wie Wellenschaum.
Leise rieselt der Schnee, still und starr ruht der See, weihnachtlich glänzet der Wald: Freue dich, Christkind kommt bald.
Ein schmaler Geselle im Gras reitet gelegentlich vorbei; du bist ihm vielleicht begegnet, — nicht wahr? — sein Erscheinen ist jäh. Das Gras teilt sich wie von einem Kamm, ein gesprenkelter Schaft wird sichtbar; dann schließt es sich zu deinen Füßen und öffnet sich weiter vorn. Er mag einen sumpfigen Grund, einen Boden, zu kühl fürs Korn. Doch als Kind, barfuß, hab ich mehr als einmal, am Morgen, geglaubt, eine Peitschenschnur löse sich auf in der Sonne, — als ich mich bückte, sie zu greifen, ringelte sie sich und war fort. Manche von der Natur Geschöpfe kenne ich, und sie kennen mich; ich empfinde für sie eine herzliche Zuneigung; doch diesem Gesellen begegnet, allein oder in Gesellschaft, nie ohne knapperen Atem und Kälte bis auf die Knochen.
Original (en): “A NARROW fellow in the grass Occasionally rides; You may have met him,—did you not, His notice sudden is. The grass divides as with a comb, A spotted shaft is seen; And then it closes at your feet And opens further on. He likes a boggy acre, A floor too cool for corn. Yet when a child, and barefoot, I more than once, at morn, Have passed, I thought, a whip-lash Unbraiding in the sun,— When, stooping to secure it, It wrinkled, and was gone. Several of nature's people I know, and they know me; I feel for them a transport Of cordiality; But never met this fellow, Attended or alone, Without a tighter breathing, And zero at the bone.” · eigene Übersetzung
O Tannenbaum, o Tannenbaum, wie treu sind deine Blätter!
Über allen Gipfeln ist Ruh, in allen Wipfeln spürest du kaum einen Hauch; die Vögelein schweigen im Walde. Warte nur, balde ruhest du auch.
Ich weiß nicht, was soll es bedeuten, / Daß ich so traurig bin;
Düfte sind die Gefühle der Blumen.
Im wunderschönen Monat Mai, / Als alle Knospen sprangen, / Da ist in meinem Herzen / Die Liebe aufgegangen.
Auf Flügeln des Gesanges, / Herzliebchen, trag ich dich fort, / Fort nach den Fluren des Ganges, / Dort weiß ich den schönsten Ort.
"Nicht jeder", sagte Elinor, "hat deine Leidenschaft für welkes Laub."
Original (en): “"It is not every one," said Elinor, "who has your passion for dead leaves."” · eigene Übersetzung
Erst wenn es kalt wird, erkennt man, dass Kiefer und Zypresse als Letzte ihre Nadeln verlieren.
Original (zh): “歲寒,然後知松柏之後彫也。” · eigene Übersetzung
Das höchste Gut gleicht dem Wasser: Es nützt allen Wesen und drängt sich doch nicht auf.
Original (zh): “上善若水。” · eigene Übersetzung
Weich und schwach kommt der Mensch zur Welt, hart und starr verlässt er sie. Das Weiche und Schwache gehört zum Leben, das Harte und Starre zum Tod.
Original (zh): “人之生也柔弱,其死也堅強。... 柔弱者生之徒,堅強者死之徒。” · eigene Übersetzung
Nichts auf der Welt ist so weich und nachgiebig wie Wasser – und doch besiegt nichts so mühelos das Harte und Starke.
Original (zh): “天下莫柔弱於水,而攻堅強者莫之能勝。” · eigene Übersetzung
Alles, was dir gemäß ist, o Weltall, ist auch mir gemäß. Nichts, was für dich zur rechten Zeit ist, kommt für mich zu früh oder zu spät. Von dir kommt alles, in dir ist alles, zu dir kehrt alles zurück.
Mein ganzes Leben lang haben mich neue Anblicke der Natur wie ein Kind erfreut.
Original (en): “All my life through, the new sights of Nature made me rejoice like a child.” · eigene Übersetzung
Es war wirklich ein lieblicher Anblick, und einer, der uns immer wieder neu erschien. Die leuchtenden Röhrchen sahen aus wie schwache, feenhafte Lichter.
Original (en): “It was really a lovely sight and one always new to us. The glowing tubes looked like faint, fairy lights.” · eigene Übersetzung
Natur ist Wahrheit; Kunst ist die höchste Wahrheit.
Wenn die Nachtigallen aufhören zu schlagen, fangen die Grillen an zu zirpen.
Erziehung ist alles. Der Pfirsich war einst eine bittere Mandel; der Blumenkohl ist nichts als ein Kohl mit Hochschulbildung.
Original (en): “Training is everything. The peach was once a bitter almond; cauliflower is nothing but cabbage with a college education.” · eigene Übersetzung
Glücklich jenes Zeitalter und jene glücklichen Jahrhunderte, denen die Alten den Namen der goldenen gaben – nicht weil in ihnen das Gold, das man in unserem eisernen Zeitalter so hoch schätzt, mühelos zu gewinnen war, sondern weil die Menschen, die damals lebten, diese beiden Worte nicht kannten: Dein und Mein.
Original (es): “Dichosa edad y siglos dichosos aquellos a quien los antiguos pusieron nombre de dorados, y no porque en ellos el oro, que en esta nuestra edad de hierro tanto se estima, se alcanzase en aquella venturosa sin fatiga alguna, sino porque entonces los que en ella vivían ignoraban estas dos palabras de tuyo y mío.” · eigene Übersetzung
Mein lieber Junge, auf dem Land kann jeder gut sein. Dort gibt es keine Versuchungen.
Original (en): “My dear boy, anybody can be good in the country. There are no temptations there.” · eigene Übersetzung
Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß. Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren, und auf den Fluren laß die Winde los.
Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe so müd geworden, daß er nichts mehr hält. Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe und hinter tausend Stäben keine Welt.
Der Nebel steigt, es fällt das Laub; Schenk ein den Wein, den holden!
Ein Blatt aus sommerlichen Tagen, Ich nahm es so im Wandern mit.
Kein Klang der aufgeregten Zeit Drang noch in diese Einsamkeit.
Über die Heide hallet mein Schritt; Dumpf aus der Erde wandert es mit.
Soll ich dich einem Sommertag vergleichen? Du bist lieblicher und maßvoller als er: Raue Winde schütteln die zarten Knospen des Mai, und der Sommer hat nur allzu kurzen Bestand.
Original (en): “Shall I compare thee to a summer's day? Thou art more lovely and more temperate: Rough winds do shake the darling buds of May, And summer's lease hath all too short a date.” · eigene Übersetzung
Es ist ein Ros entsprungen aus einer Wurzel zart, wie uns die Alten sungen, von Jesse kam die Art und hat ein Blümlein bracht mitten im kalten Winter, wohl zu der halben Nacht.