Marie von Ebner-Eschenbach

18301916 · österreichisch

Österreichische Schriftstellerin und Aphoristikerin, geboren als Gräfin Dubský auf Schloss Zdislawitz in Mähren. Bekannt vor allem durch Erzählungen wie 'Das Gemeindekind' sowie ihre bis heute vielzitierte Aphorismen-Sammlung (1880/1893). 1900 als erste Frau mit der Ehrendoktorwürde der Universität Wien ausgezeichnet.

16 Zitate

Der Zufall ist die in Schleier gehüllte Notwendigkeit.

Marie von Ebner-EschenbachPrimärquelle: Aphorismen (Berlin: Paetel, 1893), S. 4
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Der Schmerz ist der große Lehrer der Menschen. Unter seinem Hauche entfalten sich die Seelen.

Marie von Ebner-EschenbachPrimärquelle: Aphorismen (Berlin: Paetel, 1893), S. 27
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In der Jugend lernt, im Alter versteht man.

Marie von Ebner-EschenbachPrimärquelle: Aphorismen (Berlin: Paetel, 1893), S. 13
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Es gibt wenig aufrichtige Freunde. Die Nachfrage ist auch gering.

Marie von Ebner-EschenbachPrimärquelle: Aphorismen (Berlin: Paetel, 1893), S. 76
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Die Liebe hat nicht nur Rechte, sie hat auch immer recht.

Marie von Ebner-EschenbachPrimärquelle: Aphorismen (Berlin: Paetel, 1893), S. 15
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Vertrauen ist Mut, und Treue ist Kraft.

Marie von Ebner-EschenbachPrimärquelle: Aphorismen (Berlin: Paetel, 1893), S. 3
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Wer in der Gegenwart von Kindern spottet oder lügt, begeht ein todeswürdiges Verbrechen.

Marie von Ebner-EschenbachPrimärquelle: Aphorismen (Berlin: Paetel, 1893), S. 27
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Die Menschen, denen wir eine Stütze sind, die geben uns den Halt im Leben.

Marie von Ebner-EschenbachPrimärquelle: Aphorismen (Berlin: Paetel, 1893), Nr. 99, S. 19
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Siege, aber triumphiere nicht.

Marie von Ebner-EschenbachPrimärquelle: Aphorismen (Berlin: Paetel, 1893), S. 4
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Sag etwas, das sich von selbst versteht, zum ersten Mal, und Du bist unsterblich.

Marie von Ebner-EschenbachPrimärquelle: Aphorismen (Berlin: Paetel, 1893), S. 3
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Natur ist Wahrheit; Kunst ist die höchste Wahrheit.

Marie von Ebner-EschenbachPrimärquelle: Aphorismen (Berlin: Paetel, 1893), S. 14
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Auch das kleinste Licht hat sein Atmosphärchen.

Marie von Ebner-EschenbachPrimärquelle: Aphorismen (Berlin: Paetel, 1893), S. 87
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Ein Aphorismus ist der letzte Ring einer langen Gedankenkette.

Marie von Ebner-EschenbachPrimärquelle: Aphorismen, Reclam-Ausgabe, Stuttgart 2002, S. 3
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Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit.

Marie von Ebner-EschenbachPrimärquelle: Aphorismen (Berlin: Paetel, 1893), S. 84
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Wenn die Nachtigallen aufhören zu schlagen, fangen die Grillen an zu zirpen.

Marie von Ebner-EschenbachPrimärquelle: Aphorismen (Berlin: Paetel, 1893), S. 70
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Wir sollen immer verzeihen, dem Reuigen um seinetwillen, dem Reuelosen um unseretwillen.

Marie von Ebner-EschenbachPrimärquelle: Aphorismen (Berlin: Paetel, 1893), Nr. 57
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