Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe so müd geworden, daß er nichts mehr hält. Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe und hinter tausend Stäben keine Welt.

Rainer Maria RilkePrimärquelle: Gedicht „Der Panther“, aus: Neue Gedichte (1902/1903)
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Weitere Zitate von Rainer Maria Rilke

Denn das Schöne ist nichts als des Schrecklichen Anfang, den wir noch grade ertragen, und wir bewundern es so, weil es gelassen verschmäht, uns zu zerstören.

Rainer Maria RilkePrimärquelle: Duineser Elegien, Die Erste Elegie (entstanden 1912, vollendet 1922)
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Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß. Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren, und auf den Fluren laß die Winde los.

Rainer Maria RilkePrimärquelle: Gedicht „Herbsttag“, aus: Das Buch der Bilder (1902)
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Was not tut, ist doch nur dieses: Einsamkeit, große innere Einsamkeit.

Rainer Maria RilkePrimärquelle: Briefe an einen jungen Dichter, 6. Brief, Rom, 23. Dezember 1903
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