Was not tut, ist doch nur dieses: Einsamkeit, große innere Einsamkeit.

Rainer Maria RilkePrimärquelle: Briefe an einen jungen Dichter, 6. Brief, Rom, 23. Dezember 1903
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Weitere Zitate von Rainer Maria Rilke

Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe so müd geworden, daß er nichts mehr hält. Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe und hinter tausend Stäben keine Welt.

Rainer Maria RilkePrimärquelle: Gedicht „Der Panther“, aus: Neue Gedichte (1902/1903)
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Man muss Geduld haben gegen alles Ungelöste im Herzen und versuchen, die Fragen selbst liebzuhaben wie verschlossene Stuben und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind.

Rainer Maria RilkePrimärquelle: Briefe an einen jungen Dichter, 4. Brief, Worpswede, 16. Juli 1903
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Wolle die Wandlung. O sei für die Flamme begeistert, drin sich ein Ding dir entzieht, das mit Verwandlungen prunkt.

Rainer Maria RilkePrimärquelle: Die Sonette an Orpheus, Zweiter Teil, Sonett XII (1922)
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