Denk ich an Deutschland in der Nacht, / Dann bin ich um den Schlaf gebracht.
Heinrich Heine
1797–1856 · deutsch
Heinrich Heine (1797–1856) war einer der bedeutendsten deutschen Lyriker und Publizisten des 19. Jahrhunderts. Er verband romantische Formen mit scharfer Gesellschafts- und Politikkritik; wegen seiner jüdischen Herkunft und liberalen Haltung lebte er ab 1831 im Pariser Exil, wo er bis zu seinem Tod blieb.
13 Zitate
Das war ein Vorspiel nur; dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.
Ich weiß nicht, was soll es bedeuten, / Daß ich so traurig bin;
Du bist wie eine Blume, / So hold und schön und rein;
Der Gedanke geht der Tat voraus wie der Blitz dem Donner.
Das ist schön bei uns Deutschen: Keiner ist so verrückt, daß er nicht einen noch Verrückteren finde, der ihn versteht.
Geld ist rund und rollt weg, aber Bildung bleibt.
Ein neues Lied, ein besseres Lied, / O Freunde, will ich Euch dichten!
Düfte sind die Gefühle der Blumen.
In uns selbst liegen die Sterne unseres Glücks.
Im wunderschönen Monat Mai, / Als alle Knospen sprangen, / Da ist in meinem Herzen / Die Liebe aufgegangen.
Auf Flügeln des Gesanges, / Herzliebchen, trag ich dich fort, / Fort nach den Fluren des Ganges, / Dort weiß ich den schönsten Ort.
Die alte Frau hat mich so lieb, / Und in den Briefen, die sie schrieb, / Seh ich, wie ihre Hand gezittert, / Wie tief das Mutterherz erschüttert.