Heinrich Heine

17971856 · deutsch

Heinrich Heine (1797–1856) war einer der bedeutendsten deutschen Lyriker und Publizisten des 19. Jahrhunderts. Er verband romantische Formen mit scharfer Gesellschafts- und Politikkritik; wegen seiner jüdischen Herkunft und liberalen Haltung lebte er ab 1831 im Pariser Exil, wo er bis zu seinem Tod blieb.

13 Zitate

Denk ich an Deutschland in der Nacht, / Dann bin ich um den Schlaf gebracht.

Heinrich HeinePrimärquelle: Zeitgedichte, Nr. 24 „Nachtgedanken“, 1. Strophe (1844)
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Das war ein Vorspiel nur; dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.

Heinrich HeinePrimärquelle: Almansor. Eine Tragödie, Vers 243f. (entstanden 1821/22, veröffentlicht 1823)
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Ich weiß nicht, was soll es bedeuten, / Daß ich so traurig bin;

Heinrich HeinePrimärquelle: Buch der Lieder, Die Heimkehr, Nr. II („Die Lore-Ley“; 1827, Gedicht entstanden 1824)
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Du bist wie eine Blume, / So hold und schön und rein;

Heinrich HeinePrimärquelle: Buch der Lieder, Die Heimkehr, Nr. XLVII (1827)
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Der Gedanke geht der Tat voraus wie der Blitz dem Donner.

Heinrich HeinePrimärquelle: Zur Geschichte der Religion und Philosophie in Deutschland, Drittes Buch (1834)
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Das ist schön bei uns Deutschen: Keiner ist so verrückt, daß er nicht einen noch Verrückteren finde, der ihn versteht.

Heinrich HeinePrimärquelle: Reisebilder, Erster Teil: Die Harzreise (1826)
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Geld ist rund und rollt weg, aber Bildung bleibt.

Heinrich HeinePrimärquelle: Reisebilder, Die Bäder von Lucca, Kapitel III (1830)
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Ein neues Lied, ein besseres Lied, / O Freunde, will ich Euch dichten!

Heinrich HeinePrimärquelle: Deutschland. Ein Wintermährchen, Caput I, Strophe 8 (1844)
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Düfte sind die Gefühle der Blumen.

Heinrich HeinePrimärquelle: Reisebilder, Erster Teil: Die Harzreise (1826)
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In uns selbst liegen die Sterne unseres Glücks.

Heinrich HeinePrimärquelle: Memoiren (Fragmente, verfasst um 1854, postum veröffentlicht 1884)
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Im wunderschönen Monat Mai, / Als alle Knospen sprangen, / Da ist in meinem Herzen / Die Liebe aufgegangen.

Heinrich HeinePrimärquelle: Buch der Lieder, Lyrisches Intermezzo, Nr. I (1827)
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Auf Flügeln des Gesanges, / Herzliebchen, trag ich dich fort, / Fort nach den Fluren des Ganges, / Dort weiß ich den schönsten Ort.

Heinrich HeinePrimärquelle: Buch der Lieder, Lyrisches Intermezzo, Nr. IX (1827)
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Die alte Frau hat mich so lieb, / Und in den Briefen, die sie schrieb, / Seh ich, wie ihre Hand gezittert, / Wie tief das Mutterherz erschüttert.

Heinrich HeinePrimärquelle: Zeitgedichte, Nr. 24 „Nachtgedanken“, 3.–4. Strophe (1844)
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