Sokrates

-470-399 · griechisch

Sokrates (ca. 470–399 v. Chr.), athenischer Philosoph, schrieb selbst nichts. Sein Denken ist primär durch die Dialoge seines Schülers Platon überliefert, ergänzt durch die Schriften Xenophons. Gilt als Begründer der abendländischen Ethik und der sokratischen Methode des Fragens.

11 Zitate

Es scheint, dass keiner von uns beiden etwas wahrhaft Schönes und Gutes weiß; aber er glaubt, etwas zu wissen, obwohl er es nicht weiß, ich hingegen – da ich es nicht weiß – glaube es auch nicht zu wissen.

SokratesPrimärquelle: Platon, Apologie 21d
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Ein ungeprüftes Leben ist für den Menschen nicht lebenswert.

SokratesPrimärquelle: Platon, Apologie 38a
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Nicht aus Geld entsteht Tugend, sondern aus Tugend entsteht Geld und alles andere Gute für die Menschen, im Privaten wie im Öffentlichen.

SokratesPrimärquelle: Platon, Apologie 30b
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Den Tod zu fürchten, ihr Männer, ist nichts anderes, als weise zu scheinen, ohne es zu sein; denn es ist ein Vorgeben, etwas zu wissen, das man nicht weiß.

SokratesPrimärquelle: Platon, Apologie 29a
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Wo einer sich selbst hingestellt hat in der Überzeugung, es sei das Beste, dort, so scheint mir, muss er bleiben und die Gefahr bestehen, ohne Tod oder irgendetwas anderes höher zu achten als das Schändliche.

SokratesPrimärquelle: Platon, Apologie 28d–e
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Seid guten Mutes dem Tod gegenüber und wisst mit Gewissheit: Einem guten Menschen kann nichts Schlimmes widerfahren, weder im Leben noch im Tod.

SokratesPrimärquelle: Platon, Apologie 41d
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Doch nun ist es Zeit zu gehen, für mich, um zu sterben, für euch, um zu leben; welcher von uns beiden aber einer besseren Sache entgegengeht, ist niemandem klar außer Gott.

SokratesPrimärquelle: Platon, Apologie 42a (Schlussworte)
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Man darf also niemandem Unrecht tun, auch nicht Unrecht mit Unrecht vergelten, noch, wenn man Böses erleidet, Böses mit Bösem erwidern.

SokratesPrimärquelle: Platon, Kriton 49b–c
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Die wahren Philosophen üben sich ihr Leben lang im Sterben, und der Tod ist ihnen von allen Menschen am wenigsten furchtbar.

SokratesPrimärquelle: Platon, Phaidon 67e
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Ich möchte keins von beiden, doch wenn es sein müsste, Unrecht zu tun oder Unrecht zu leiden, so würde ich lieber Unrecht leiden als Unrecht tun.

SokratesPrimärquelle: Platon, Gorgias 469c
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Die Liebe ist, kurz gesagt, das Verlangen, dass einem das Gute für immer gehöre.

SokratesPrimärquelle: Platon, Symposion 206a (Diotimas Lehre, von Sokrates berichtet)
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