Ach, Luise, laß … das ist ein zu weites Feld.
Theodor Fontane
1819–1898 · deutsch
Theodor Fontane (1819–1898) gilt als bedeutendster Vertreter des poetischen Realismus in der deutschen Literatur des 19. Jahrhunderts. Der gelernte Apotheker aus Neuruppin wurde durch Balladen, die Reisebücher 'Wanderungen durch die Mark Brandenburg' und späte Gesellschaftsromane wie 'Effi Briest', 'Der Stechlin' und 'Frau Jenny Treibel' berühmt.
13 Zitate
Courage ist gut, aber Ausdauer ist besser. Ausdauer, das ist die Hauptsache.
Frei, aber nicht frech, das ist so mein Satz.
Die Liebe lebt nicht von totgeschossenen Dzialinskis, vielleicht gerade davon am wenigsten, sie lebt von liebenswürdigen Kleinigkeiten.
Von Jugend auf gepflegte Herzensbeziehungen sind doch das Schönste, was das Leben hat.
Am Mute hängt der Erfolg.
So lange es geht, muß man Milde walten lassen, denn jeder kann sie brauchen.
Das Poetische hat immer recht; es wächst weit über das Historische hinaus.
Man muß sich untereinander helfen, das ist eigentlich das beste von der Ehe.
Das Menschlichste, was wir haben, ist doch die Sprache.
Demut erschrickt vor dem zweierlei Maß. Wer demütig ist, der ist duldsam, weil er weiß, wie sehr er selbst der Duldsamkeit bedarf; wer demütig ist, der sieht die Scheidewände fallen und erblickt den Menschen im Menschen.
Es gibt nur ein Mittel, sich wohl zu fühlen: Man muß lernen, mit dem Gegebenen zufrieden zu sein.
Solange keine Wolken da sind, freue man sich des himmlischen Lichts.