Theodor Fontane

18191898 · deutsch

Theodor Fontane (1819–1898) gilt als bedeutendster Vertreter des poetischen Realismus in der deutschen Literatur des 19. Jahrhunderts. Der gelernte Apotheker aus Neuruppin wurde durch Balladen, die Reisebücher 'Wanderungen durch die Mark Brandenburg' und späte Gesellschaftsromane wie 'Effi Briest', 'Der Stechlin' und 'Frau Jenny Treibel' berühmt.

13 Zitate

Ach, Luise, laß … das ist ein zu weites Feld.

Theodor FontanePrimärquelle: Effi Briest, 36. Kapitel (Schlusskapitel)
Permalink

Courage ist gut, aber Ausdauer ist besser. Ausdauer, das ist die Hauptsache.

Theodor FontanePrimärquelle: Der Stechlin, 4. Kapitel
Permalink

Frei, aber nicht frech, das ist so mein Satz.

Theodor FontanePrimärquelle: Der Stechlin, 6. Kapitel
Permalink

Die Liebe lebt nicht von totgeschossenen Dzialinskis, vielleicht gerade davon am wenigsten, sie lebt von liebenswürdigen Kleinigkeiten.

Theodor FontanePrimärquelle: Cécile, 23. Kapitel
Permalink

Von Jugend auf gepflegte Herzensbeziehungen sind doch das Schönste, was das Leben hat.

Theodor FontanePrimärquelle: Unwiederbringlich, 17. Kapitel
Permalink

Am Mute hängt der Erfolg.

Theodor FontanePrimärquelle: Stine, 11. Kapitel
Permalink

So lange es geht, muß man Milde walten lassen, denn jeder kann sie brauchen.

Theodor FontanePrimärquelle: Frau Jenny Treibel, 6. Kapitel
Permalink

Das Poetische hat immer recht; es wächst weit über das Historische hinaus.

Theodor FontanePrimärquelle: Frau Jenny Treibel, 7. Kapitel
Permalink

Man muß sich untereinander helfen, das ist eigentlich das beste von der Ehe.

Theodor FontanePrimärquelle: Unwiederbringlich, 21. Kapitel
Permalink

Das Menschlichste, was wir haben, ist doch die Sprache.

Theodor FontanePrimärquelle: Unwiederbringlich, 13. Kapitel
Permalink

Demut erschrickt vor dem zweierlei Maß. Wer demütig ist, der ist duldsam, weil er weiß, wie sehr er selbst der Duldsamkeit bedarf; wer demütig ist, der sieht die Scheidewände fallen und erblickt den Menschen im Menschen.

Theodor FontanePrimärquelle: Der Stechlin, 29. Kapitel
Permalink

Es gibt nur ein Mittel, sich wohl zu fühlen: Man muß lernen, mit dem Gegebenen zufrieden zu sein.

Theodor FontaneQuelle: Brief an Emilie Fontane, 7. Juli 1887
Permalink

Solange keine Wolken da sind, freue man sich des himmlischen Lichts.

Theodor FontaneQuelle: Briefe an seine Familie, Bd. 1
Permalink

Mehr entdecken