Entlang der Mauer das Musikchor, in Krepp gehüllt die Posaunen, haucht prüfend leise Kadenzen hervor, wie träumende Winde raunen; dann alles still: O Angst! o Qual! Es tritt der Sarg aus des Schlosses Portal.

Annette von Droste-HülshoffPrimärquelle: Vorgeschichte, in: Gedichte, Cotta, Stuttgart/Tübingen 1844, S. 297
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Zu Cöln am Rheine kniet ein Weib am Rabensteine unter'm Rade, und über'm Rade liegt ein Leib, an dem sich weiden Kräh' und Made;

Annette von Droste-HülshoffPrimärquelle: Der Tod des Erzbischofs Engelbert von Cöln, III., Verse 1-4, in: Gedichte, Cotta, Stuttgart/Tübingen 1844, S. 279
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Was Leben hat, das kennt die Zeit der Gnade, der Liebe Pforten sind ihm aufgetan; zum Himmel führen tausend lichte Pfade, ein jeder Stand hat sein eigne Bahn.

Annette von Droste-HülshoffPrimärquelle: Für die armen Seelen, 1. Strophe, in: Das geistliche Jahr, 3. Auflage, Cotta, Stuttgart 1876, S. 240
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